Dienstag, 9. Juni 2009

Vergangene Zeiten...

Kochbücher gibt’s wie Sand am Meer – und es werden auch immer mehr...

Kein Wunder, dass sich mancher in dieser Flut ein wenig verloren fühlt. Neue Trends kommen und gehen – manches aber bleibt. Zum Beispiel das gute alte Grundkochbuch: treuer Begleiter bei den ersten Schritten am Herd, zuverlässiges Nachschlagewerk und immer parat, wenn die Trends grad mal Pause haben...



Zu diesen Urgesteinen gehören Bücher wie „Das große Buch vom Kochen“ (hrsg. von „essen & trinken“) oder auch „Das große Kochbuch“ von Horst Schwarzer und Annette Wolter (mittlerweile ziemlich rar!). Und dann gibt es da noch „Das große neue Kochbuch“ von Roland Gööck!





Quietschgelb (unterm Schutzumschlag) und mit wunderbar appetitlichen Foodfotos bietet es auf fast 600 Seiten nicht nur Rezepte, sondern auch ein „Abc der Ernährung“, Informationen zu „Küchentechnik und Vorratswirtschaft“, Tipps zum „Vernünftig einkaufen“ und natürlich auch die Antwort auf die Frage: Was mach ich „wenn Gäste kommen“?Natürlich sind manche Sachen schon veraltet, aber viele grundlegende Zubereitungen und Techniken sind immer noch „up to date“.

Das Schöne an antiquarischen Schätzchen wie dem vom Gööck sind die kleinen "Zusatzschätzchen“! :-)




Hier ein paar Fundstücke - alle aus einem Buch, aber aus verschiedenen Zeiten:

Mmh, da bekommt man richtig Lust auf Salzburger Nockerln, gell?!



Hmm, aus welchem Jahr stammt denn wohl dieses hübsche Kalenderblatt??





"Pikante und süße Eierspeisen" herausgegeben von der Berufsorganisation der Hausfrauen, München. Auf der Rückseite kann man auch Kochkurse buchen: z.B. "Abendkurse für berufstätige Frauen und Mädchen. Gute bürgerliche Küche (20 Abende / 3 mal wöchentlich)" für nur schlappe 35,- Reichsmark - mit Essen!! Oder auch "Nachmittagskurse für die feine Küche" - da sollte man als Hausfrau doch schnellsten zugreifen, oder?!






Und zum Schluss: die gute alte Rezeptkarte! Wessen Mutti hatte nicht so einen hübschen Plastikkasten mit einer Rezeptkartensammlung??





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